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Gutes Klima für Pop-up-Gymnasium in Uetikon


19.11.2019 11:45 Uhr (CET) | ARoethlisberger@erichkeller.com

In Uetikon am See soll bis 2028 auf einem brachliegenden Gelände einer ehemaligen Chemiefabrik eine neue Mittelschule entstehen. Bis es soweit ist, befindet sich die Kantonsschule in einem Provisorium. Dieses besteht aus zwei Pavillons, welche im vorgefertigten Holzbau erstellt wurden und durch eine Passerelle verbunden sind. Die beiden Gebäude werden mit Rio-Therm klimatisiert.


Der Bau der beiden aus 180 Modulen bestehenden dreigeschossigen Baukörper war eine «Mission impossible», wie sich Baudirektor Markus Kägi in einem Beitrag der NZZ ausdrückte. Der Bau ist trotzdem fertig geworden und beeindruckt.


Modulare, mobile Bauart der Zukunft


In den beiden dreistöckigen Gebäudekörper befinden sich rund 30 Schulzimmer für bis zu 500 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten. Zudem sind zehn Fachkunde-, Vorbereitungs- und Instrumentalzimmer vorhanden, ein Ess- und Aufenthaltsraum sowie mehrere Räume für die Verwaltung der Schule. Die Gestaltung der Bauten ist schlicht und einfach strukturiert. Ein mittiger Korridor führt in jedem Stock zu allen Räumen. Ein Treppenhaus und ein Lift sorgen je für die vertikale Erschliessung. Basis für beide Gebäude bildet eine Art modularer Baukasten. Drei Holzmodule bilden zusammen ein Schulzimmer, alle anderen Räume fügen sich ebenfalls ins Modulbau-Raster ein. Der bei Blumer-Lehmann AG vorgefertigte Holzbau hat eine Lebensdauer von 30 Jahren und kann nach zehn Jahren abgebaut und anderswo in anderer Form wieder aufgestellt werden. Bis 2028 soll das Pop-up-Gymnasium in Uetikon ihren Dienst tun. Dann ist die definitive Kantonsschule auf dem Areal der Chemiefabrik am See bezugsbereit.


Klimatechnik von Erich Keller AG


Keine andere Kantonsschule ist morgens um sieben Uhr unabhängig von der Jahreszeit genau 21 Grad warm und erfüllt erst noch die Anforderungen des Minergie-Eco-Labels. Dies ist auch dank der Klimatechnik der Erich Keller AG möglich. Denn insgesamt 159 Rio-Therm sorgen für ein angenehmes (Lern)klima. Diese Brüstungsklimageräte wurden zum Teil bereits in der Montagehalle von Blumer-Lehmann AG in die vorgefertigten Module eingebaut. In zwei Serverräumen sorgen Top-Cooler für die Kühlung der Rechner.



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