Frischluft gelangt vom Korridor in den Raum.
Strata
Riotherm Strata übernimmt im Riotherm System den Luftaustausch. Die Linie nutzt Luftschichtung und Verbundlüftung, um Räume bedarfsgerecht mit frischer Luft zu versorgen.
Luftaustausch, der Architektur entlastet
In vielen Gebäuden wird Luft mit hohem technischem Aufwand horizontal verteilt. Riotherm Strata nutzt stattdessen die natürliche Schichtung der Raumluft.
Frische Luft gelangt aus dem Korridor in den Raum. Warme, CO₂-reichere Luft wird oben abgeführt. So entsteht ein bedarfsgerechter Luftaustausch mit weniger Kanälen, weniger Druckverlust und weniger sichtbarer Technik.
Technische Daten Verbundlüfter
- Typische Anwendung
- Wohnraum / Büro
- Luftmenge
- 60 - 240 m3/h
- Schalldruckpegel
- 25 - 30 dB(A)
- Schalldruckpegeldifferenz
- 30 - 40 dB(A)
Technische Daten Passiver Überströmer
- Typische Anwendung
- Büro / Schule
- Luftmenge
- Bis 750 m3/h
- Schalldruckpegeldifferenz
- Bis 40 dB(A)
Vorteile auf einen Blick
Weniger Kanäle. Mehr Raum
Der Korridor übernimmt die Luftverteilung auf dem Geschoss. Das reduziert Installationen, Platzbedarf, Koordination sowie Material- und Montageaufwand.
Luft nur dort, wo sie gebraucht wird
Verbundlüfter und IQ-CO₂ passen den Luftaustausch an Nutzung und Luftqualität an und vermeiden unnötige Luftmengen in unbelegten Räumen.
Leise und diskret
Tiefe Luftgeschwindigkeiten und hohe akustische Trennung ermöglichen Luftaustausch, ohne den Raum mit spürbarer Luftbewegung oder Geräuschen zu belasten.
Flexibel bei Umnutzung
Bei neuen Raumaufteilungen kann die Luftversorgung mit bestehenden Elementen angepasst werden, ohne das gesamte horizontale Kanalnetz neu aufzubauen.
Weniger Druck. Weniger Energie
Kurze Luftwege reduzieren den erforderlichen Druck und damit die Ventilatorenergie gegenüber einer konventionellen horizontalen Luftverteilung auf dem Geschoss.
Less Tech
Nachhaltigkeit durch Vermeidung
Riotherm Strata reduziert Infrastruktur, bevor sie Energie und Ressourcen bindet. Der Korridor übernimmt die Luftverteilung auf dem Geschoss, Verbundlüfter aktivieren den Luftaustausch nur bei Bedarf. So entstehen weniger Kanäle, weniger Material, tiefere Druckverluste und weniger unnötig bewegte Luft – in der Erstellung und über den Betrieb.
Case Study
Schlechte Luft im Schulzimmer, Riotherm lüftet
Riotherm Strata nutzt zentral belüftete Korridore für den bedarfsgerechten Luftaustausch. Die Case Study zeigt, wie Verbundlüfter und CO₂-Regelung gute Luftqualität schaffen und gleichzeitig die horizontale Lüftungsinfrastruktur reduzieren.
Gut vorbereitet ins erste Gespräch
Christoph Diem, Leiter Klimatechnik, beantwortet drei Fragen zum Einstieg in ein Riotherm-Projekt.
Welche Informationen benötigen Sie für eine erste Prüfung?
Für eine erste Einschätzung brauchen wir die wichtigsten Angaben zum Gebäude: Nutzungsart, Energiebezugsfläche (EBF) sowie vorhandene Planunterlagen. Besonders hilfreich sind Grundrisse und Fassadenschnitte. Damit können wir die räumliche und technische Ausgangslage beurteilen und einen ersten Lösungsansatz entwickeln.
Wer sollte beim ersten Austausch dabei sein?
Idealerweise sind Bauherrschaft, Architektur und HLK-Planung von Anfang an gemeinsam dabei. So können wir Anforderungen, räumliche Möglichkeiten und technische Rahmenbedingungen direkt zusammen betrachten – und offene Fragen früh klären.
Wie läuft der weitere Prozess ab?
Nach Prüfung der Unterlagen präsentieren wir unseren ersten Lösungsansatz in einem Videocall und konkretisieren ihn gemeinsam. Anschliessend empfehlen wir den Besuch einer passenden Referenzanlage. Auf dieser Grundlage entwickeln wir die Lösung weiter und erstellen das Angebot.
Strata-Luftführung prüfen.
Riotherm Experten-Team
riotherm@erichkeller.com