Schulräume, die auch im Sommer funktionieren
Hitze und schlechte Luft beeinträchtigen Konzentration, Wohlbefinden und Unterricht. Riotherm verbindet effiziente Raumkühlung mit bedarfsgerechtem Luftaustausch – leise, architektonisch integrierbar und mit so wenig technischer Infrastruktur wie möglich. Für Neubauten, Sanierungen und Schulhausprovisorien.
Zu warm zum Lernen, zu wenig Luft zum Konzentrieren
Hitzetage werden häufiger – und viele Schulhäuser sind dafür nicht ausgelegt. Der LCH empfiehlt für regulären Unterricht eine Obergrenze von 26 °C. Gleichzeitig verweist er auf eine BAG-Studie, nach der in zwei Dritteln der untersuchten Schweizer Schulzimmer die Durchlüftung ungenügend ist.
Gutes Raumklima braucht deshalb mehr als eine einzelne Massnahme. Beschattung, Speichermasse und Nachtauskühlung bleiben wichtig. Wo sie nicht ausreichen, müssen Temperatur und Luftqualität gemeinsam gelöst werden. Genau dafür ist Riotherm modular aufgebaut.
- 26 °C
-
Die empfohlene Obergrenze des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) für den regulären Unterricht liegt bei 26 Grad Celsius.
- 2/3
-
Gemäss der zitierten BAG-Studie sind in der Schweiz rund 2/3 aller Schulzimmer ungenügend durchlüftet.
- 15'
-
In einem Standard-Klassenzimmer mit 24 Schülerinnen und Schülern steigt der CO₂-Wert ohne Lüftung bereits nach 15 bis 25 Minuten über die kritische Grenze von 1'400 ppm.
Passiv vor aktiv – Aktiv, wenn nötig
Ein gutes Schulhaus hält Hitze zuerst draussen und nutzt die Möglichkeiten des Gebäudes. Wo diese allein nicht mehr reichen, ergänzt Riotherm gezielt. Aktive Kühlung wird damit nicht zum Gegenmodell nachhaltigen Bauens, sondern zum letzten Baustein eines guten Gesamtkonzepts.
Aussenwärme begrenzen
Beschattung, Begrünung, Gebäudehülle
Speichermasse nutzen
Bauteile als thermischen Puffer einsetzen
Nachtkühle nutzen
Nachtauskühlung, wenn verfügbar
Bedarfsgerecht lüften
Riotherm Strata
Aktiv temperieren
Riotherm Convec; optional Adia
Drei Aufgaben, ein abgestimmtes Raumklima
Je nach Gebäude kombiniert Riotherm die passenden Wirkprinzipien. Die Produkte werden nicht als Einzelgeräte erzählt, sondern als Bausteine eines auf Raum, Nutzung und Gebäudetechnik abgestimmten Systems.
Riotherm Convec – Räume temperieren
Wassergeführte Geräte heizen und kühlen leise, zugluftarm und mit raumnahen Systemtemperaturen. In Brüstung, Wand oder Boden integrierbar.
Riotherm Strata – Luft bedarfsgerecht austauschen
Frischluft gelangt über zentral belüftete Korridore in die Räume. Verbundlüfter und CO₂-Regelung ermöglichen bedarfsgerechten Luftaustausch ohne horizontale Lüftungskanäle auf den Geschossen.
Riotherm Adia – Kälte effizient erzeugen
Verdunstungskühlung statt Kältemittelkreislauf mit Kompressor. Das reduziert den Strombedarf und ergänzt Convec um eine besonders schlanke Kälteerzeugung.
Für Neubau, Sanierung und Provisorium
Von Anfang an mit Architektur und Tragwerk abgestimmt. Weniger Lüftungskanäle schaffen freie Decken und reduzieren technische Infrastruktur.
Ideal bei knappem Installationsraum. Etappiert und raumweise umsetzbar – bis hin zur Sanierung bei laufendem Betrieb.
Temperierung und Luftaustausch mit wenig Platzbedarf. Für leichte Modulbauten geeignet und bei einem Standortwechsel mitführbar.
Für Schulräume, die auch im Sommer funktionieren.
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Christoph Diem, Leiter Klimatechnik