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Schreiner/in: Ein Beruf mit Zukunft!


05.04.2019 10:15 Uhr (CET) | MNeff@erichkeller.com

Schreiner/in ist längst nicht mehr «nur» ein verstaubter Handwerkerberuf. Die Digitaltechnik hat bei der Erich Keller AG schon vor mehr als 30 Jahren Einzug gehalten und hat einen entsprechend grossen Stellenwert in unserer Schreinerausbildung.


Bei der Erich Keller AG wird auf breiter Front mit der Digitaltechnik gearbeitet. Diese entwickelt sich ständig weiter und wird immer umfangreicher. Davon profitieren in hohem Masse auch unsere Schreinerlehrlinge. Bei uns lernt ein Lehrling beispielsweise die Grundlagen für rechnergestütztes Zeichnen und Konstruieren mit CAD-Software, die Programmiertechnik und das Bearbeiten von komplexen Formen und speziellen Materialien mit grossen, topmodernen CNC-Maschinen. Bei der Erich Keller AG ist die Digitalisierung Alltag. Nichtsdestotrotz lernen unsere Lehrlinge noch zusätzlich das Handwerk, damit sie multifunktional einsetzbar bleiben. Schreiner arbeiten übrigens mit einem ökologischen, natürlichen und sehr angenehmen Material. Dieser nachwachsende Werkstoff wird in der ressourcenverschwenderischen Gesellschaft noch mehr Bedeutung erhalten.


Umso erstaunlicher ist der Umstand, dass es laufend anspruchsvoller wird, Lehrlinge für diesen modernen Beruf zu begeistern. Haben Eltern, Lehrer und Schüler vielleicht nicht das aktuelle Schreiner-Berufsbild vor Augen?


Berufslehre versus Mittelschule


In einem NZZ-Artikel stellt Wirtschaftsredaktor Hansueli Schöchli Folgendes fest: «Die Berufslehre ist in der Schweiz nicht umsonst nach wie vor der Königsweg – mit einem Anteil von rund zwei Dritteln der Jugendlichen, die diesen Bildungsweg gehen. In den letzten Jahrzehnten haben die Reform mancher Lehrgänge, die Berufsmatur, die Fachhochschulen sowie die einjährige «Passerelle» zum Studium an der ETH oder an einer Universität die Attraktivität der Berufslehre stark gesteigert und sie auch an gewachsene Anforderungen der Wirtschaft angepasst. Aus der Sicht von Bildungsforschern und Wirtschaftsvertretern ergeben die Berufslehre und das Gymnasium im Prinzip vergleichbar gute Berufsaussichten»


Wir können das nur bestätigen. Nach einer Berufslehre als Schreiner gibt es verschiedene Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, um das berufliche Fachwissen zu vertiefen oder neue Kompetenzen zu erwerben. Damit stehen unseren Berufsleuten tatsächlich gleichwertige Möglichkeiten offen wie den Absolventen einer Mittelschule. Nur haben Lehrabgänger den grossen Vorteil einer sehr guten Basisausbildung, die ein Leben lang einen Mehrwert bietet. Wer eine Lehre absolviert verfügt über praktische Erfahrung und kennt das Berufsleben nicht nur aus der Theorie. Zudem bekommt er einen Lehrlingslohn. Die Ausbildungsdauer bis zur Fachhochschule dauert übrigens kaum länger als der Weg über eine Mittelschule.


Natürlich gibt es triftige Gründe für den Besuch einer Kantonsschule – aber auch deren schlechte. Viele Eltern wollen je länger je mehr ihre Kinder in die Kantonsschule pushen. Gerade im Zeitalter von Social Media scheint die Motivation für diesen Entscheid oftmals ein zweifelhaftes Prestigedenken zu sein. Auch die falsche Vorstellung, dass gymnasialen Maturanden viel mehr Möglichkeiten offenstünden als Lehrabgängern, kann hierfür ein Grund sein. Eine weitere Hürde liegt vielleicht sogar bei vereinzelten Lehrpersonen. Abgesehen von Berufspraktika waren nämlich die wenigsten Lehrpersonen selber einmal als Lehrling tätig und können deshalb die Begeisterung für eine Berufslehre oftmals nicht aus erster Hand vermitteln.


Eine Lehre bei der Erich Keller AG


Lehrlinge werden bei uns speziell gefördert, sei dies beispielsweise mit freiwilligen Trainingstagen oder bei den Teilnahmen an Berufswettbewerben. Unsere Lehrlinge zählen beim Lehrabschluss oft zu den besten Absolventen im Kanton. Während der 4-jährigen Berufslehre sind sie auch auf spannenden Baustellen anzutreffen. Diese sind nicht immer nur vor der Haustüre. Sie lernen so auch interessante Kunden kennen. Jetzt gerade bearbeiten wir einen komplexen Innenausbauauftrag, der später im Zentrum von New York montiert wird. Die Lehrlinge helfen dabei tatkräftig mit, damit das Material pünktlich nach Übersee verschickt werden kann. Ein anderes Mal kann es ein Montageeinsatz auf einer Baustelle in St.Moritz, beim Olympischen Komitee in Lausanne, beim Schweizer Fernsehen oder in einer Strafanstalt sein.


Lehrlinge sehen bei der Erich Keller AG wie etwas entsteht – von der Idee über die Herstellung bis zur Montage – und welche Organisation es braucht, damit ein Auftrag reibungslos und pünktlich abgewickelt werden kann. Sie lernen in einem Team zu arbeiten, um gemeinsam Ziele schneller und effizienter zu erreichen. Den Lehrlingen vermitteln wir Freude an einem Beruf, der auch nach der Lehre sehr viele Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Ein kompetentes Team und bestens geschulte Ausbildner unterstützen den Lernerfolg jeden Tag aufs Neue.


Übrigens steht der gute Handwerker auch betreffend Lohn nicht hintenan. Mit einer entsprechenden Spezialisierung und Weiterbildung ist dieser den Akademikern oft ebenbürtig – der Arbeitsalltag in einer Schreinerei ist dabei aber häufig spannender als das Arbeiten in einem Büro.


Wollen Sie mehr über die Schreinerausbildung bei der Erich Keller AG erfahren? Dann bestellen Sie unsere Broschüre «Lerne Schreiner/in bei der Erich Keller AG».



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